

Was, wenn wir unsere Trauer einfach mit auf Reise nehmen - und
dabei dem Leben begegnen?
-- DIE IDEE
Wenn Worte fehlen und Alltag zu eng wird
Wenn wir einen Verlust erleben, kann es sich anfühlen, als hätten wir uns von uns selbst, von anderen und vom Leben entfremdet. Die Version von uns, die es vor dem Verlust gab, gibt es nicht mehr — und die neue existiert oft nur vage. Wir werden vor die Frage gestellt: Wer bin ich eigentlich, und was will ich vom Leben?
Aus meiner Arbeit als Sterbeamme und einer tief prägenden eigenen Erfahrung im südlichen Afrika wuchs die Vision einer exklusiven Kleinstgruppenreise — einer Art Retreat — für Menschen, die einen aktiven, selbstbestimmten und lebensbejahenden Weg suchen, ihren Schmerz zu verarbeiten und zu integrieren. Für Menschen, die sich in einem starren, engen Alltag wieder nach Weite sehnen, danach, mit sich selbst, dem Leben und anderen Menschen in Verbindung zu gehen — und gleichzeitig zu spüren, dass sie mit ihrem Schmerz nicht allein sind und verstanden werden.
Diese Reise möchte Trauer nicht beseitigen. Sie möchte einen Raum eröffnen, in dem Trauer ihren Platz haben darf — und gleichzeitig neue Begegnungen möglich werden.
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DER LEITGEDANKE VON TRAUERSAFARI

-- WARUM DAS SÜDLICHE AFRIKA
Ein Ort, der etwas mit dir macht
Ich war selbst mehrfach dort und habe einen einmonatigen Kurs zum Safari-Guide in Botswana gemacht. Was ich dort über die Natur und ihre Zusammenhänge gelernt habe, hat mich nachhaltig verändert — und genau das möchte ich teilen.
Diese unendliche Weite lässt dich aufatmen.
Was im Kopf erschlagend wirkt, lässt sich hier in etwas Größeres einbetten - du spürst, Teil eines größeren Ganzen zu sein.
Der Geruch von wildem Salbei, die Wärme auf der Haut, das besondere goldene Licht bei Sonnenuntergang – Erleben, das tiefer wirkt als viele Worte.
Die Natur ist wunderschön und gleichzeitig rau. Diese Gegensätze existieren wertfrei nebeneinander — und spiegeln so viel über Leben, Verlust und Vergänglichkeit.
Als Wiege der Menschheit ist dieser Ort eine Rückverbindung — zu sich selbst und zum Leben. Ein Ort der die kindliche Neugier wieder weckt und dich lebendig fühlen lässt.
Nicola Hüpgen
Sterbeamme · Lebensamme
Ich begleite Menschen in Trauer- und Verlustprozessen
— einzeln, in Gruppen, und jetzt auch auf dieser Reise.
Die Trauersafari verbindet, was mir am Herzen liegt: echte Begegnung, die Kraft der Natur, und der Mut, dem Leben wieder zu begegnen.

-- FÜR WEN
Diese Reise ist für dich, wenn du...
einen einschneidenden Verlust erlebt hast
dich nach Abstand vom Alltag sehnst
Orientierung in einer Umbruchphase suchst
dich wieder mit dem Leben verbinden möchtest
den Austausch mit Menschen in ähnlichen
Situationen als bereichernd erlebst
WARUM EINE KLEINSTGRUPPE
Trauer hat oft mit Isolation zu tun. Manchmal hilft es, mit Menschen zusammen zu sein, die Ähnliches erlebt haben — das schafft eine ganz eigene Verbindung. Auf der Trauersafari darf alles da sein. Und wenn deine Trauer dich gerade überrollt, ist auch das okay — andere verstehen das, und ich bin als Begleitung da, um den Raum zu halten, ohne zu werten. So entsteht das Gefühl: ich darf hier sein, mit allem, was ich mitbringe. Damit es intim bleibt, sind höchstens 6 Teilnehmende dabei — ein geschützter Rahmen.
-- DER INFOABEND
Bevor die Reise entsteht,
möchte ich dich hören.
An diesem Abend stelle ich dir die Idee der Trauersafari genauer vor — und wir sprechen offen über deine Gedanken, Fragen und Wünsche. Was würde dir Sicherheit geben? Was bräuchtest du, um dich auf eine solche Reise einzulassen?
Deine Erfahrung hilft mit, einen Ort zu gestalten, der wirklich trägt.
Und vielleicht entsteht aus diesem gemeinsamen Austausch schon etwas, das über den Abend hinausträgt.
WANN
30 Juni 2026 um 19:00 Uhr
WO
Auf der Wiese 3 51515 Kürten
Trag dich hier ein
Falls du an dem Termin nicht kannst, aber generell Interesse hast, trage dich gerne trotzdem einfach ein und schreibe mir eine kurze Info.
DAUER
ca. 90 Minuten
